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Rico, Oskar und die Tieferschatten

DE 2014, Neele Leana Vollmer

Ein Film über die Freundschaft zwischen einem hoch- und einem "tiefbegabten" Jungen.

Themen
Freundschaft, Anerkennung, Familie, Sprache, Vertrauen, Mut, Außenseiter

Rico, Oskar und die Tieferschatten

"Mein Kopf spielt Bingo" so beschreibt es Rico, wenn er mal wieder komplett die Orientierung verloren hat und nichts mehr versteht. Aber kein Problem für den 10jährigen: Voller Stolz sagt er über sich selbst, dass er ein tiefbegabtes Kind ist. Rico weiß, dass er sehr viel denken kann, aber eben anders als andere. Weil er manchmal etwas vergisst, "notiert" sich Rico alles auf seinem "Merkrekorder" – einem Walkman, den er immer dabei hat. Das seine Tiefbegabung kein echtes Problem für Rico ist, wird klar, als er seinen neuen Freund Oskar aus einer brenzligen Situation retten muss.

Auf der Suche nach einer Fundnudel hat er den hochbegabten Oskar kennengelernt, für den 1993 Unfälle alleine im letzten Jahr Anlass genug sind, ständig einen Schutzhelm zu tragen. Rico findet den altklugen Oskar zuerst ziemlich "arrokant", doch dann werden die beiden auf den ersten Blick ungleichen Jungen Freunde und erleben gemeinsam haarsträubende Abenteuer. Als Oskar plötzlich verschwindet, findet Rico eine heiße Spur auf der Suche nach seinem Freund. Steckt womöglich der unbekannte Kinderentführer Mister 2000 hinter Oskars Entführung und was haben die Tieferschatten im alten Hausteil nebenan damit zu tun?

FSK: 0   |   Altersempfehlung: ab 8 J.   |   Klassenstufe: ab 3. Kl.

Für "Rico, Oskar und die Tieferschatten" finden Sie Workshop-Material für heterogene Lerngruppen im Bereich Film+Inklusion.