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Mein Leben als Zucchini

CH/FR 2016, Claude Barras

Ein Film über einen Jungen, der nach dem Tod seiner Mutter in einem Heim leben muss.

Themen
Kindheit, Freundschaft, Familie, Einsamkeit, Gewalt, Erziehung, Trauer

Mein Leben als Zucchini

Der 9-jähige Zucchini lebt bei seiner Mutter, die den ganzen Tag Bier trinkt. Sein Vater hat sich mit einem „Huhn“ auf und davon gemacht. Als Zucchinis Mutter bei einem Sturz tödlich verunglückt, muss der zurückhaltende Junge in ein Heim. Er fasst Vertrauen zu dem besonnenen Polizisten Raymond und verliebt sich in die schlagfertige Camille. Doch deren garstige Tante will sie zu sich holen, um das Kindergeld einzusacken. Der Stop Motion-Film „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras hat zu Recht auf internationalen Bühnen Preise abgeräumt. Ihm gelingt, schreckliche Wahrheiten in einem wunderschönen Familienfilm zu artikulieren. Den Heimkindern ist bewusst, aus welchen Gründen sie nicht mehr bei ihren Eltern leben können: Drogen,  sexueller Missbrauch, psychische Krankheit, Kriminalität, Mord. In dieser Offenheit ist der Film sehr hart, in seinen Bildern aber kindgerecht.

FSK: 0   |   Altersempfehlung: ab 9 J.   |   Klassenstufe: 4. bis 6. Kl.

Die Lizenz zu „Mein Leben als Zucchini“ wurde durch Creative Europe Media der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Film – A Language Without Borders“ finanziert. „Film – A Language Without Borders“ wurde initiiert durch VISION KINO gemeinsam mit dem Britischen Filminstitut und dem Dänischen Filminstitut. Das Programm umfasst eine Auswahl von acht europäischen Filmklassikern und aktuellen Filmproduktionen sowie ein Kurzfilmprogramm. Das Unterrichtsmaterial verfolgt einen didaktischen Ansatz für die Filmbildung in der Migrationsgesellschaft. Es eröffnet Schüler*innen und Lehrer*innen Raum für Emotion, Identifikation und die gemeinsame Auseinandersetzung mit europäischen Filmen. Zu dem Projekt findet eine Begleitforschung durch die Freie Universität Berlin statt, mit der die Wirkung der Filmbildung als integratives Klassenerlebnis näher beleuchtet werden soll. |Material zum Film | Zum Vision Kino-Projekt "Language Without Borders"