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Der amerikanische Freund

BRD/FR 1977, Wim Wenders

Ein unheilbar kranker Familienvater lässt sich überreden, ein Auftragsmörder zu werden, um seiner Familie ein Erbe hinterlassen zu können.

Themen:
Kriminalität, Krankheit, Familie, Freundschaft, Gerechtigkeit, Sterben

Der amerikanische Freund

Im Hamburger Auktionshaus Gantner hat sich der berufskriminelle Tom Ripley ein gut laufendes Geschäftsmodell aufgebaut: Ein für tot erklärter Künstler malt weiterhin Bilder, die als bisher unentdeckt versteigert werden. Die künstlich in die Höhe getriebenen Preise bescheren ihnen ein gutes Einkommen und ermöglichen Ripley ein bequemes Leben. Als ihn ein alter Bekannter, der Ganove Minot, aufsucht, um einen Außenstehenden für einen Auftragsmord zu finden, weist Ripley ihn zunächst ab. Als er aber Jonathan Zimmermann vorgestellt wird, erscheint er ihm wie der perfekte Kandidat: Der Rahmenmacher ist an Leukämie erkrankt und glaubt, dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe.

Ripley stellt ihm Minot vor, der ihn durch gefälschte ärztliche Befunde und mit dem Versprechen einer hohen Summe Geld überzeugt, den Auftrag anzunehmen. Zimmermann erhofft sich, seine Familie mit einem guten Erbe versorgt zu wissen und hat dabei nichts mehr zu verlieren.

Obwohl Zimmermann sich ungeschickt anstellt, schafft er es, den amerikanischen Gangster zu erschießen und anschließend unbehelligt aus der Pariser Mètro zu entkommen. Minot gelingt es, Zimmermann zu einer zweiten Tat zu überreden, die allerdings zu scheitern droht. Als dann noch Minot als Drahtzieher der Morde enttarnt wird und Zimmermanns Frau auf einen ungeklärten Geldeingang aufmerksam wird, geraten die Männer zunehmend unter Druck.

Länge: 126 Min.   |   FSK: 16   |   Altersempfehlung: ab 16 J.   |   Klassenstufe: ab 10. Kl.