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AKTUELLES

83 Prozent wollen Filmbildung im Unterricht

Ein unreflektierter Konsum von Filmen und Videos birgt für Kinder und Jugendliche Gefahren. Den richtigen Umgang sollen sie in der Schule lernen, meinen 83 Prozent der Bürger.

Ein spannender Krimi oder eine Komödie? Die Auswahl an Filmarten ist riesig. Doch vor allem die älteren Generationen befürchten, dass die Jüngeren zu sorglos mit dem Filmangebot umgehen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung – genauer: 79 Prozent – sieht ganz klar die Eltern in der Pflicht. Das geht aus den Daten der repräsentativen Online-Erhebung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa-Consulere hervor. Das Unternehmen hat aktuell die Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen von insgesamt 2007 Deutschen ab 14 Jahre rund um das Thema Film und Video erfragt. Den Ergebnissen zufolge schreiben die meisten Befragten zwar den Eltern die Verantwortung für die Medienerziehung zu, aber nur etwa 68 Prozent sind auch der Meinung, dass sie die dafür nötigen Fachkenntnisse besitzen. Es scheint daher nicht verwunderlich, dass die Idee, Filmbildung in der Schule anzubieten, bei 83 Prozent der Befragten auf Zustimmung stößt. Das gilt auch für einen Teil der Zielgruppe: 82 Prozent der 14- bis 17-Jährigen – also Schüler – bezeichneten die Bestrebung als „eher gut“ bis „sehr gut“.
 

„Vor allem Jugendliche scheinen sich über das Gefährdungspotenzial bewusst sein, das mit dem unkritischen Sehen von Filmen einhergeht“, sagt Aurelia Weickart, die die Studie initiiert hat. Dreiviertel von ihnen gehen beispielsweise davon aus, dass durch fehlende Kritik das Kaufverhalten oder andere Einstellungen von Jugendlichen beeinflusst werden können. 64 Prozent der 14- bis 17-Jährigen schauen Filme und Videos mehrmals die Woche oder täglich auf ihrem PC oder Laptop.
 

Ältere Menschen scheinen die Gefahr für Jugendliche noch um einiges größer einzuschätzen. 85 Prozent der über 55-Jährigen befürchten etwa, dass die unkritische Einstellung der Jugend gegenüber Filmen extremistisch politischen Organisationen ermöglichen könnte, sie zu beeinflussen. Vor diesem Hintergrund befürworten 88 Prozent, dass junge Menschen in der Schule Filmbildung erhalten. Jeder fünfte – auch bei den unter 18-jährigen – kann sich Filmbildung sogar als reguläres eigenes Unterrichtsfach für alle vorstellen.

 

Quelle: Insa-Consulere

Save the date: Filmbildungsgipfel VISION KINO in Köln!

Kongress „Vision Kino 14: Film - Kompetenz - Bildung“

Zum 5. Mal öffnet der Kongress  VISION KINO seine Pforten in Köln. Vom 3. bis 5. Dezember 2014 steht im KOMED im MediaPark alles im Zeichen von  „Film – Kompetenz – Bildung“. Das größte bundesweit ausgerichtete Event des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz stellt die Filmbildung bei jungen Menschen in einer digitalen Medienwelt in den Focus. Mehr


Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche

Europäisches Symposium in Köln

Vom 11. – 13. September 2014 lädt die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW zum Herbst-Symposium „Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche“ ein. Fachleute der Kinderfilm- und Dokumentarfilmbranche aus acht europäischen Ländern kommen nach Köln und diskutieren, welche Strukturen günstig sind für die dauerhafte Präsenz von Dokumentarfilmen. Schaffen crossmediale Strategien, die das Internet mit Fernsehen, Festivals, Kino sowie der Filmbildung verbinden Chancen, die Wahrnehmung und Rezeption von dokumentarischen Formen zu verbessern und Reichweiten zu erhöhen? Mehr


Gelungene Premiere

Erstes Schulfilmfest NRW macht Lust auf mehr

Einmal über den roten Teppich flanieren, im Blitzlicht der Fotografen stehen und den eigenen Film vor großem Publikum auf der Kinoleinwand erleben: Beim ersten Schulfilmfest NRW war das für rund 180 Schülerinnen und Schüler jetzt möglich. Im Cineplex Hamm, wo sonst Hollywood-Blockbuster über die Leinwand gehen, fieberten die jungen Filmemacher der Uraufführung ihrer Filme entgegen: Wird der eigene Film den anderen Schülerinnen und Schülern gefallen? Was haben die anderen für Streifen gedreht und welche spannenden Ideen haben sie in ihren Filmen umgesetzt? Der rockige Sound der Inner-G-Band des Galilei-Gymnasiums sorgte aber trotzdem für eine entspannte Stimmung. Mehr


Film im Unterricht - einfach, schnell und flexibel

Neues Unterrichtsmaterial von FILM+SCHULE NRW

Mit dem Label "Ausgezeichnet!" empfiehlt FILM+SCHULE NRW pädagogisch besonders geeignete Spielfilme für den Unterricht. Für sechs dieser Filme steht nun spezielles Begleitmaterial zum Download bereit. Das Besondere daran: Für „Der Indianer“, „Die drei Räuber“, „Billy Elliot“, „Renn wenn du kannst“, „Leroy“ und „Vincent will meer“ gibt es neben Aufgaben- und Arbeitsblättern auch Filmausschnitte und Filmstills, die den Einsatz von Film im Unterricht erheblich erleichtern.

Die Filme sind über den Online-Bildungsmediendienst EDMOND NRW landesweit für Schulen verfügbar. Die Arbeits- und Informationsblätter stehen als PDF und Word-Datei zur eigenen Anpassung an die jeweilige Lerngruppe zur Verfügung. Weitere Informationen und den kostenlosen Download finden Sie unter http://www.filmundschule.nrw.de/Ausgezeichnet


Eine Medienauswahl - Filme für alle

Miteinander und voneinander lernen

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen hat in Zusammenarbeit mit FILM+SCHULE NRW eine Medienliste zum Thema Film und Inklusion zusammengestellt. Die vier Kapitel Menschen mit Behinderungen, Inklusion in der Praxis, Barrierefreie Spiel- und Dokumentarfilme zum Thema "Behinderung" und Spiel- und Dokumentarfilme mit barrierefreier Fassung listen eine Auswahl von Medien auf, die für den Einsatz in der Bildungsarbeit besonders geeignet sind. Die aufgeführten Titel können im LWL-Medienzentrum für Westfalen und in den meisten anderen kommunalen Medienzentren in Nordrhein-Westfalen von Schulen und Bildungseinrichtungen kostenfrei entliehen werden.
Die Medienliste Filme für alle steht hier zum kostenlosen Download für Sie bereit.

Medienliste Filme für alle

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FILM+SCHULE NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Ziel und Aufgabe des Projektes ist es, als Teil der Initiative "Modell-Land kulturelle Bildung NRW" die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für das Kino, den originären Rezeptionsort des Films, zu sensibilisieren. Näheres zu dem Projekt finden Sie unter Wir über uns