Mit GreenScreen in die großen Filmwelten!

FILM+SCHULE NRW beim Tag der Medienkompetenz im Landtag NRW

Einmal vor „Hogwarts“, der Schule für Zauberei aus der Erfolgsfilmreihe „Harry Potter“, stehen. Und das im Düsseldorfer Landtag. Unmöglich? Nicht für FILM+SCHULE NRW. Bei der Green-Screen-Mitmachaktion am Tag der Medienkompetenz NRW 2014 konnten sich nicht nur viele Schülerinnen und Schüler vor bekannte Drehorte beamen, auch Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, ließ sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen.


Filmbildung mit Tablet und Smartphone

Neue Liste mit Apps zur aktiven Filmarbeit

Mit zahlreichen Apps lassen sich einfach und schnell eigene kleine Filmprojekte realisieren. Das Angebot reicht dabei von Apps zur Produktion eigener Stop-Motion-Filme über verschiedenste Bildfilter und Trick-Effekte bis hin zu  einfacher Schnittsoftware. Zudem gibt es Apps zur Nutzung von Audiodeskriptionen und Untertitelungen von aktuellen Kinofilmen. FILM+SCHULE NRW hat jetzt eine Auswahl dieser Apps getestet und eine Liste mit den Anwendungen zusammengestellt, die sich besonders für die Filmarbeit und -produktion im Schulunterricht eignen.
Download Appliste


Filmbildung im Unterricht - Filmwirkung verstehen

Fortbildungsangebote für Lehrkräfte im Rahmen der SchulKinoWochen NRW 2015

Wie lässt Film Gefühle und Gedanken entstehen? Welche filmischen Mittel liegen dem komplexen Wirkungsspiel von Filmbildern zugrunde? In der Fortbildung "Filmbildung im Unterricht" stehen diese Fragen im Fokus. Die TeilnehmerInnen lernen anhand eines Kurzfilms Filmbilder und ihre Wirkungsweisen zu verstehen und probieren Methoden und Verfahren aus, wie SchülerInnen ins Zentrum dieser Art von Film-Erforschung rücken können. Gerade Film eignet sich besonders gut, die Schüler an eigenständiges Arbeiten heranzuführen, weil jeder Schüler, jede Schülerin einen "anderen" Film gesehen hat und dieses unterschiedliche Filmerleben zum Ausgangspunkt der Filmanalyse werden kann.
Die Fortbildung eignet sich sowohl als Einstieg in die Filmarbeit in der Schule als auch für Lehrerinnen und Lehrer, die bereits mit Filmanalyse vertraut sind. Es stehen zwei Termine, einer in Münster und einer in Düsseldorf, zur Auswahl. Die fachliche Leitung beider Fortbildungsveranstaltungen übernimmt Jörg Streese.

Fortbildung Münster
Termin: 02.12.2014, 9:30-17:30
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Raum C 1.05
Fürstenbergstraße 14
48147 Münster

     Fortbildung Düsseldorf
     Termin: 15.01.2015, 9:30-17:30
     LVR-Zentrum für Medien und Bildung
     Raum 416
     Bertha-von-Suttner-Platz 1
     40227 Düsseldorf

Information und Anmeldung
Tel: 0251 591 3055
Fax: 0251 591 3982
Mail: schulkinowochen@lwl.org
Onlineanmeldung unter www.schulkinowochen.nrw.de

Download Fortbildungsflyer Münster
Download Fortbildungsflyer Düsseldorf

Eine gemeinsame Veranstaltung von VISION KINO und der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen der SchulKinoWochen, in Kooperation mit FILM+SCHULE NRW.


Kino für alle - Gemeinsam Film erleben

Neue Materialien von FILM+SCHULE NRW für die Filmbildungsarbeit mit heterogenen Gruppen

FILM+SCHULE NRW führt in Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen und Studierenden der TU Dortmund seit 2013 inklusive Filmveranstaltungen im Rahmen der SchulKinoWochen NRW durch. Die für diese Veranstaltungen speziell entwickelten Arbeitsmaterialien stellt FILM+SCHULE NRW allen Interessierten zur Verfügung. Den Startschuss gibt die Filmbildungsinitiative mit einer Materialsammlung zum Film "Das Pferd auf dem Balkon". Weitere Informationen zum Projekt und das Material zum Download gibt es hier.


83 Prozent wollen Filmbildung im Unterricht

Ein unreflektierter Konsum von Filmen und Videos birgt für Kinder und Jugendliche Gefahren. Den richtigen Umgang sollen sie in der Schule lernen, meinen 83 Prozent der Bürger.

Ein spannender Krimi oder eine Komödie? Die Auswahl an Filmarten ist riesig. Doch vor allem die älteren Generationen befürchten, dass die Jüngeren zu sorglos mit dem Filmangebot umgehen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung – genauer: 79 Prozent – sieht ganz klar die Eltern in der Pflicht. Das geht aus den Daten der repräsentativen Online-Erhebung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa-Consulere hervor. Das Unternehmen hat aktuell die Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen von insgesamt 2007 Deutschen ab 14 Jahre rund um das Thema Film und Video erfragt. Den Ergebnissen zufolge schreiben die meisten Befragten zwar den Eltern die Verantwortung für die Medienerziehung zu, aber nur etwa 68 Prozent sind auch der Meinung, dass sie die dafür nötigen Fachkenntnisse besitzen. Es scheint daher nicht verwunderlich, dass die Idee, Filmbildung in der Schule anzubieten, bei 83 Prozent der Befragten auf Zustimmung stößt. Das gilt auch für einen Teil der Zielgruppe: 82 Prozent der 14- bis 17-Jährigen – also Schüler – bezeichneten die Bestrebung als „eher gut“ bis „sehr gut“.
 

„Vor allem Jugendliche scheinen sich über das Gefährdungspotenzial bewusst sein, das mit dem unkritischen Sehen von Filmen einhergeht“, sagt Aurelia Weickart, die die Studie initiiert hat. Dreiviertel von ihnen gehen beispielsweise davon aus, dass durch fehlende Kritik das Kaufverhalten oder andere Einstellungen von Jugendlichen beeinflusst werden können. 64 Prozent der 14- bis 17-Jährigen schauen Filme und Videos mehrmals die Woche oder täglich auf ihrem PC oder Laptop.
 

Ältere Menschen scheinen die Gefahr für Jugendliche noch um einiges größer einzuschätzen. 85 Prozent der über 55-Jährigen befürchten etwa, dass die unkritische Einstellung der Jugend gegenüber Filmen extremistisch politischen Organisationen ermöglichen könnte, sie zu beeinflussen. Vor diesem Hintergrund befürworten 88 Prozent, dass junge Menschen in der Schule Filmbildung erhalten. Jeder fünfte – auch bei den unter 18-jährigen – kann sich Filmbildung sogar als reguläres eigenes Unterrichtsfach für alle vorstellen.

 

Quelle: Insa-Consulere


Film im Unterricht - einfach, schnell und flexibel

Neues Unterrichtsmaterial von FILM+SCHULE NRW

Mit dem Label "Ausgezeichnet!" empfiehlt FILM+SCHULE NRW pädagogisch besonders geeignete Spielfilme für den Unterricht. Für sechs dieser Filme steht nun spezielles Begleitmaterial zum Download bereit. Das Besondere daran: Für „Der Indianer“, „Die drei Räuber“, „Billy Elliot“, „Renn wenn du kannst“, „Leroy“ und „Vincent will meer“ gibt es neben Aufgaben- und Arbeitsblättern auch Filmausschnitte und Filmstills, die den Einsatz von Film im Unterricht erheblich erleichtern.

Die Filme sind über den Online-Bildungsmediendienst EDMOND NRW landesweit für Schulen verfügbar. Die Arbeits- und Informationsblätter stehen als PDF und Word-Datei zur eigenen Anpassung an die jeweilige Lerngruppe zur Verfügung. Weitere Informationen und den kostenlosen Download finden Sie unter http://www.filmundschule.nrw.de/Ausgezeichnet

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FILM+SCHULE NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Ziel und Aufgabe des Projektes ist es, als Teil der Initiative "Modell-Land kulturelle Bildung NRW" die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für das Kino, den originären Rezeptionsort des Films, zu sensibilisieren. Näheres zu dem Projekt finden Sie unter Wir über uns