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AKTUELLES

FILM+SCHULE beim VISION KINO Kongress in Köln

„Vision Kino 14" vom 3. - 5. Dezember in Köln

Als Kooperationspartner ist FILM+SCHULE NRW auch in diesem Jahr wieder beim 5. Kongress der VISION KINO in Köln dabei. Im KOMED im Media Park zeigen wir in zwei Workshops Wege der inklusiven Filmvermittlung auf, präsentieren neue, kompetenzorientierte Materialien zur einfachen und flexiblen Filmarbeit im Unterricht und  beschäftigen uns mit Chancen der Arbeit mit Tablets. Außerdem werden wir beim Podium "Open Educational Resources (OER) in der Filmvermittlungsarbeit" dabei sein.  Mehr


Literaturverfilmung im Unterricht wird zum Erlebnis

Fortbildung für die Primarstufe

Film-Erlebnisse schaffen, statt nur vor der Leinwand zu sitzen! Anhand von verschiedenen Filmbeispielen, wie „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Pettersson und Findus“, werden Ideen für Filmgespräche, Spielreihen oder Bastelaktionen für die Nachbereitung der Filme und die Einbindung in den Unterricht gegeben. Ohne großen Aufwand und mit Materialien, die jedem zur Verfügung stehen, wird Filmbildung im Klassenraum zum Erlebnis. Die Fortbildung informiert über verschiedene Aspekte bei der Planung und Durchführung von Filmveranstaltungen in der Schule und schafft ein theoretisches wie praktisches Verständnis für die Ziele und Methoden gegenwärtiger Filmpädagogik. In einer praktischen Einheit werden gemeinsam Filmausschnitte gesichtet, passende Begleitaktionen aufgezeigt und gemeinsam erarbeitet...

Donnerstag 30. Oktober 2014, 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Zentralbibliothek Duisburg - Treffpunkt Erstinfo Foyer
Düsseldorfer Straße 5-7, 47051 Duisburg
Moderation: Franziska Ferdinand

Bitte melden Sie sich über das Schulmedienzentrum an:
Telefon: 0203/283-6798 oder 0203/283-5015
Telefax: 0203/283-6799
E-Mail: schulmedienzentrum@stadt-duisburg.de

Eine Veranstaltung des Netzwerk Filmbildung in Kooperation der filmothek der jugend nrw e.V. mit dem Schulmedienzentrum, Duisburg. Gefördert von: FILM+SCHULE NRW


Leaving Greece - Fluchtpunkt Griechenland

Schulvorstellung im Dortmunder U

Rund 90 Prozent aller Flüchtlinge gelangen über die Ägäis nach Europa, landen also zuerst in Griechenland.

Auch Hossein, Rahim und Reza aus Afghanistan sind hier als Minderjährige allein gestrandet. Ihr Ziel: Deutschland, Österreich, wo sie z.T. Verwandte haben. Aber das Dublin II-Abkommen will, dass sie ihren Asylantrag in Griechenland stellen. Das Land  ist in der Krise damit total überfordert. Über drei Jahre versuchen sie immer wieder, die Grenze zu passieren, in LKWs, Schiffen, mit Schleppern. Sie werden gefasst und zurückgeschickt. Griechenland duldet sie, aber die Polizei geht hart gegen sie vor.

Einziger Lichtblick: die Villa Azadi auf Lesbos. Hier gibt es für kurze Zeit Unterstützung für Jugendliche bis 18: Essen, ein Bett, Deutschkurse, Hilfe bei Antragstellungen. Hier lernen sich Hossein und Anna aus Berlin, die Workshops gibt, kennen und lieben. Steigt dadurch seine Chance rauszukommen?

SchülerInnen aus vorangegangenen Vorführungen fühlten sich von dem Film emotional angesprochen und waren tief beeindruckt.

Regisseurin Anna Brass berichtet nach der Vorführung über die Dreharbeiten und wie es den drei Protagonisten heute geht.

Schulvorstellung: Freitag, 26.09.2014, 9.30 Uhr
ab der 9. Klasse, Eintritt 4 Euro/SchülerIn
Kino im U, Leonie-Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
Reservierungen unter: 02315025486


83 Prozent wollen Filmbildung im Unterricht

Ein unreflektierter Konsum von Filmen und Videos birgt für Kinder und Jugendliche Gefahren. Den richtigen Umgang sollen sie in der Schule lernen, meinen 83 Prozent der Bürger.

Ein spannender Krimi oder eine Komödie? Die Auswahl an Filmarten ist riesig. Doch vor allem die älteren Generationen befürchten, dass die Jüngeren zu sorglos mit dem Filmangebot umgehen. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung – genauer: 79 Prozent – sieht ganz klar die Eltern in der Pflicht. Das geht aus den Daten der repräsentativen Online-Erhebung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa-Consulere hervor. Das Unternehmen hat aktuell die Nutzungsgewohnheiten und Einstellungen von insgesamt 2007 Deutschen ab 14 Jahre rund um das Thema Film und Video erfragt. Den Ergebnissen zufolge schreiben die meisten Befragten zwar den Eltern die Verantwortung für die Medienerziehung zu, aber nur etwa 68 Prozent sind auch der Meinung, dass sie die dafür nötigen Fachkenntnisse besitzen. Es scheint daher nicht verwunderlich, dass die Idee, Filmbildung in der Schule anzubieten, bei 83 Prozent der Befragten auf Zustimmung stößt. Das gilt auch für einen Teil der Zielgruppe: 82 Prozent der 14- bis 17-Jährigen – also Schüler – bezeichneten die Bestrebung als „eher gut“ bis „sehr gut“.
 

„Vor allem Jugendliche scheinen sich über das Gefährdungspotenzial bewusst sein, das mit dem unkritischen Sehen von Filmen einhergeht“, sagt Aurelia Weickart, die die Studie initiiert hat. Dreiviertel von ihnen gehen beispielsweise davon aus, dass durch fehlende Kritik das Kaufverhalten oder andere Einstellungen von Jugendlichen beeinflusst werden können. 64 Prozent der 14- bis 17-Jährigen schauen Filme und Videos mehrmals die Woche oder täglich auf ihrem PC oder Laptop.
 

Ältere Menschen scheinen die Gefahr für Jugendliche noch um einiges größer einzuschätzen. 85 Prozent der über 55-Jährigen befürchten etwa, dass die unkritische Einstellung der Jugend gegenüber Filmen extremistisch politischen Organisationen ermöglichen könnte, sie zu beeinflussen. Vor diesem Hintergrund befürworten 88 Prozent, dass junge Menschen in der Schule Filmbildung erhalten. Jeder fünfte – auch bei den unter 18-jährigen – kann sich Filmbildung sogar als reguläres eigenes Unterrichtsfach für alle vorstellen.

 

Quelle: Insa-Consulere


Film im Unterricht - einfach, schnell und flexibel

Neues Unterrichtsmaterial von FILM+SCHULE NRW

Mit dem Label "Ausgezeichnet!" empfiehlt FILM+SCHULE NRW pädagogisch besonders geeignete Spielfilme für den Unterricht. Für sechs dieser Filme steht nun spezielles Begleitmaterial zum Download bereit. Das Besondere daran: Für „Der Indianer“, „Die drei Räuber“, „Billy Elliot“, „Renn wenn du kannst“, „Leroy“ und „Vincent will meer“ gibt es neben Aufgaben- und Arbeitsblättern auch Filmausschnitte und Filmstills, die den Einsatz von Film im Unterricht erheblich erleichtern.

Die Filme sind über den Online-Bildungsmediendienst EDMOND NRW landesweit für Schulen verfügbar. Die Arbeits- und Informationsblätter stehen als PDF und Word-Datei zur eigenen Anpassung an die jeweilige Lerngruppe zur Verfügung. Weitere Informationen und den kostenlosen Download finden Sie unter http://www.filmundschule.nrw.de/Ausgezeichnet

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FILM+SCHULE NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Ziel und Aufgabe des Projektes ist es, als Teil der Initiative "Modell-Land kulturelle Bildung NRW" die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für das Kino, den originären Rezeptionsort des Films, zu sensibilisieren. Näheres zu dem Projekt finden Sie unter Wir über uns